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Der Verein „WWW Wirtschaft wandert weiter“ hilft Familien aus Notlagen

 

Bei Familie H. hat der Weg in die Verzweiflung mit der Diagnose ADHS und Legasthenie bei einem der beiden Kinder begonnen. Frau H. reduziert ihre Arbeitszeit, um sich der Betreuung des Kindes zu widmen. Die finanzielle Versorgung der Familie lastet fast ausschließlich auf Herrn H. Der Druck auf den Freiberufler ist groß und führt schließlich zu einer psychischen Erkrankung. Der Familienvater kann seiner freiberuflichen Tätigkeit kaum mehr nachgehen. Als die finanziellen Reserven aus besseren Zeiten aufgebraucht sind, wendet sich die verzweifelte Familie an das Rote Kreuz. Davon erfährt auch der Verein „WWW Wirtschaft wandert weiter“ und hilft. Der Verein übernimmt unbürokratisch und schnell die fälligen Mietrückstände, die Stromrechnung und die Heizkosten und bewahrt damit die vierköpfige Familie vor der Delogierung.

Auch Frau M., einer junge Mutter, die mit ihrem zweijährigen Sohn vor einem gewalttätigen Ehemann fliehen musste, ebnet der Verein durch die Übernahme von Arztkosten den Weg in eine sichere und bessere Zukunft.

Über die Spontanhilfe des Roten Kreuzes erfährt der Verein „WWW Wirtschaft wandert weiter“ auch von der brisanten Situation der Familie F. und beschließt sofort zu helfen. Frau F. kommt gerade so über die Runden. Seit ihrer Scheidung ist sie alleine für ihre sechs Kinder im Alter von 16, 14, 13, 11, 9 und 5 Jahren da. So lange die allein erziehende Mutter keine ungeplanten Ausgaben zu bewältigen hat, kann sie ihre Familie versorgen. Eine dringend notwendige Reparatur im Haushalt bringt Frau F. an den Rand des finanziellen Ruins und überfordert ihre finanziellen Möglichkeiten bei weitem. Die Soforthilfe-Unterstützung des Vereins hilft der Mutter, sich von drückenden finanziellen Sorgen zu befreien und sich ganz ihren sechs Kindern zu widmen.

Frau A. lebt mit Partner und 6 Kindern in einer Mietwohnung. Die Familie kann den Zahlungen für Heizkosten nicht mehr nachkommen, die Wärmezufuhr wurde daher vor kurzem abgedreht. Gemeinsam mit Caritas und Sozialamt soll der ausstehende Betrag gedeckt werden, sodass die Familie im Winter eine warme Wohnung hat. Die bestehende Notsituation hat sich schleichend entwickelt. Nach dem Jobverlust erschwert ein Rückenleiden die Vermittlung von Herrn A. am Arbeitsmarkt. Das Lehrlingsgehalt der ältesten Tochter konnte zum Haushaltseinkommen beitragen, die Ausbildung ist nun allerdings beendet. Durch die Hilfe von „Wirtschaft wandert weiter“ gemeinsam mit den betreuenden Organisationen kann die Wohnung der Familie mit sechs Kindern über den Winter wieder ausreichend geheizt werden.

Frau B. (2 Kinder – 8, 10 Jahre) ist Alleinerzieherin. Nach der Scheidung von ihrem Mann, der einen hohen Betrag im Casino verspielt hat, erhält sie keine Alimente und muss mit einer kleinen AMS-Unterstützung und der Familienbeihilfe auskommen. Mit dem Kauf von Lebensmittelgutscheinen in der Höhe von 500 EUR kann der Verein „Wirtschaft wandert weiter“ der Familie ein sorgenfreies Weihnachtsfest schenken.

Familie C. lebt seit 10 Jahren in Österreich (5 Kinder – 2, 5, 7, 9, 12). Der Bruder des Ehemanns wurde vor 10 Jahren in Russland von russischen Soldaten gefangen genommen, sein Aufenthalt ist seither unbekannt. Der Ehemann ist aufgrund dieser Situation in psychiatrischer Behandlung und nicht arbeitsfähig. Wir haben ihm empfohlen, wegen seines Bruders den Suchdienst des Roten Kreuzes zu kontaktieren. Die Familie lebt von der Mindestsicherung. Die finanzielle Lage ist dauerhaft angespannt. Momentan gibt es einen Rückstand bei der Fernwärme von 1400 EUR. Es droht die Abschaltung, was die siebenköpfige Familie im Winter schwer treffen würde. Der Verein „Wirtschaft wandert weiter“, hat daher die Familie mit der Zahlung der Fernwärme-Rechnung unterstützt.

Frau D. ist nach der Scheidung 2014 allein erziehend und lebt alleine mit ihren beiden Söhnen R. und A.     A. ist beim AMS gemeldet. R. ist seit Geburt schwerst behindert (Pflegestufe 6), Fam. D. erhält monatlich EUR 30.- Alimente vom Vater. 2014 konnte die Familie eine neue behindertengerechte Wohnung beziehen. Die doppelt zu bezahlende Monatsmiete stellte eine finanzielle Belastung dar, und Frau D. musste die stark renovierungsbedürftige neue Wohnung ohne Unterstützung einrichten. Der dafür aufgenommene Kredit muss noch bis Mitte 2016 abgezahlt werden.  Es entstanden in der Folge Mietrückstände in Höhe von 2.600 EUR, und es droht die Abschaltung der Fernwärme wegen eines Rückstands von 1.200 EUR. Der Verein „Wirtschaft wandert weiter“ hat die Familie in dieser Notsituation durch die Übernahme der Mietrückstände und des Fernwärme-Rückstands (1. Rate) unterstützt.

Familie F. Familienvater F ist im Alter von 49 Jahren plötzlich verstorben. Er hinterlässt seine Frau und drei Kinder (15, 13, 10 Jahre). Die 13-jährige Tochter ist Mitglied der RK-Jugendgruppe. Die Konten der Familie sind bis zur vollständigen Abwicklung der Verlassenschaft teils gesperrt, die finanzielle Situation der Familie ohnehin angespannt. „Wirtschaft wandert weiter“ deckt mit einer Soforthilfe in Höhe von EUR 1.000,- die anfallenden Kosten (Beerdigung etc.) für die Familie ab.

Frau H. ist alleinerziehende Mutter einer zweijährigen Tochter. Mitte Jänner 2016 hat es in ihrer Küche einen Schwelbrand gegeben, durch den die komplette Wohnungseinrichtung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auch die Kleidung der Bewohner wurde unbrauchbar. Die Mutter bezieht derzeit Kinderbetreuungsgeld und erhält einen Aufstockungsbetrag der bedarfsorientierten Mindestsicherung. Der Schaden ist durch eine Versicherung nicht gedeckt. In Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wird versucht, wieder wohnliche Verhältnisse herzustellen. Durch die Unterstützung von „Wirtschaft wandert weiter“ mit der Übernahme der Kosten für eine neue Küchenzeile mit Geräten in Höhe von EUR 2.500,- ist der Mutter sehr geholfen.

Herr J. ist nach einem Schlaganfall behindert und hat derzeit keine Arbeit. Frau und Sohn leiden unter einer schwerwiegenden Erkrankung (Gliom, Optikusgliom). Frau J. arbeitet, solange es ihr Gesundheits-zustand zulässt, in der Frühschicht einer Wäscherei. Der Sohn besucht eine Sonderschule. Schulden in der Höhe von 120 EUR pro Monat werden von der Familie abgezahlt. Zusätzlich ist aber noch die Kaution der derzeitigen Wohnung offen, sie beträgt 500 EUR. Eine Übernahme der Wohnungskaution durch „Wirtschaft wandert weiter“ war eine große Hilfe für die Familie.

 

(c) Österreichisches Rotes Kreuz